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Aufforstungsarbeiten im Stiftswald

pol arbeiter(wd) Wie Sie alle sicher beobachten, leidet unser Wald durch die vergangenen trockenen und heißen Jahre sehr. Verheerender Borkenkäferfraß hat zum Absterben großer Fichtenbestände auch im zurück erworbenen Stiftswald geführt. Nach dem Abräumen der abgestorbenen Bäume konnten nun die Aufforstungsarbeiten im Bereich der Eggekammlage beginnen.

Dabei stellte sich vor Allem die Frage nach der Auswahl der Baumarten. Es gilt, den anstehenden Klimawandel zu berücksichtigen und einen zukunftssicheren Wald zu gestalten. Neben der natürlichen Entwicklung einer neuen Waldgeneration sollen Impulse mit Holzarten gesetzt werden, die erfahrungsgemäß erwarten lassen, dass sie künftige trockene und warme Jahre schadlos überstehen und so einen klimastabilen Wald bilden. Dabei soll auch die Produktion von gut verwertbarem, wertvollem Holz mit im Focus stehen.

Durch eine große Vielfalt wird hier das Risiko gestreut und nach dem Motto "Versuch macht klug" den nächsten Generationen die Möglichkeit gegeben Erfahrungen zu sammeln.

Folgende Holzarten wurden gepflanzt: Weißtanne; Große Küstentanne; Europäische Lärche; Douglasie; Schwarzkiefer, Atlaszeder; Buche; Winterlinde; Walnuss; Edelkastanie; Wildkirsche. Insgesamt fast 6000 Stück.

Gegen Wildschäden durch Verbiss und Fegen von Rehwild und Rotwild wurden bestimmte, besonders gefährdete Baumarten geschützt.

Die Pflanzarbeiten wurden mit einer Gruppe polnischer Arbeiter (siehe Bild *), dem Dringenberger Forstunternehmen "Forest Friend" und einer Gruppe Jugendlicher unter der Motivation von Pater Thomas durchgeführt. Alle waren sehr engagiert bei der Sache. Besonders der Einsatz der Waldgruppe Pater Thomas ist lobend hervor zu heben und es ist erfreulich, dass mit dem Stiftswald der Bezug der Jugend zur Natur gefördert werden kann.

Für die nächste Zeit stehen weiterhin Aufforstungsmaßnahmen an, da weitere Kahlflächen entstanden sind und auch noch entstehen werden. Wir hoffen sehr, dass die Bemühungen und der nicht geringe finanzielle Einsatz zum Aufbau von schönen, gesunden und wertvollen Wäldern im Stiftswald führen werden.

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Fotos: Wilfried Drüke

* Die Gruppe der polnischen Arbeiter bildet eine Wohngemeinschaft. Auf sie trift also die Abstandsregel ohne Masken nicht zu.

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